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Das Jenseits der Materie. Chakra: Level, Plan und Unterplan

Der Text kommt aus dem Buch "Zurückkehrende Okultismus". Autorwebsite: www.podvodny.ru
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Podvodny, das Buch "Ausgewählte Aphorismen"

Die Chakren

Wir haben das Teilen des energetischen Flusses in sieben breite Streifen angesehen, die den Körpern entsprechen (athmanisch, buddhial usw.), und in den Grenzen jedes Körpers - in sieben Level, die sich Chakren nennen. Jeder Mensch (wie auch die Gesellschaft insgesamt, sowie jede Menschengruppe - Familie, Kollektiv, Land, Ethnie) befindet sich auf einem gewissen Evolutionslevel, welcher vom Chakra oder, genau genommen, von einer Triade charakterisiert wird: Level - Plan - Unterplan. Im Laufe der Entwicklung wird dieser bestimmte Level verändert - insgesamt wächst es, aber manchmal schrumpft es für eine kurze Zeit.

Die Chakren öffnen sich, werden also fähig, einen starken energetischen Fluss durchzulassen, zumindest was die Evolutionsentwicklung des Menschen betrifft; nichts desto trotz sind sie selbst bei einem unterentwickelten Homo Sapiens wenigsten ein bisschen geöffnet und in manchen Momenten seines Lebens können sie sich ziemlich stark öffnen. Ein entwickelter Mensch unterscheidet sich von einem nicht entwickelten durch eine mittlere Größe der Öffnung von Chakren und ein harmonischer von einem disharmonischen - durch die Gleichmäßigkeit derer Öffnung und das Fehlen der Beschädigungen, die den energetischen Fluss durch die Chakren verwirbeln. Bei evolutionären Sprüngen öffnen sich unvorbereitete Chakren gegen deren Willen, wie eine Blume aus einer unreifen Blüte, und obwohl sie eine Zeit lang einen starken Fluss durchlassen können, wird es für den Menschen schwer sein, ihn aufrecht zu erhalten, denn die starken disharmonischen Effekte seines inneren und äußeren Lebens werden der Turbulent dieses Flusses helfen. Wenn er zurück zum Ausgangslevel oder daneben fällt, verspürt der Mensch gemischte Gefühle der Enttäuschung und der Erleichterung: das Leben dort war doch nichts für ihn. So fühlt sich ein ehemaliger Abteilungsleiter, den die Administrator-Welle zum Sessel des stellvertretenden Ministers hinab und dann zurück zum Institut gebracht hat.

Es ist nicht ganz richtig, allgemein über die Öffnung der Chakren zu reden. Man muss erstens - den konkreten Körper des Menschen angeben, über den gesprochen wird, denn zum Beispiel können die mentale und die physische Vishuddha unterschiedlich entwickelt sein (die Perfektion der Gedanken und des physischen Körpers begleiten selten einander), und zweitens - angeben, ob es um den Level, den Plan oder den Unterplan geht, denn die Sahasrara als ein Chakra eines Körpers kann schwach entwickelt, aber als Plan von zum Beispiel Swadhistana geöffnet sein - die Volks-Religiosität ist ein gutes Beispiel dafür.

In dieser Nomenklatur gibt es 7^4 = 2401 mögliche, und der Autor ist natürlich nicht in der Lage, sie alle zu beschreiben, zumal bei einem Menschen zu jedem Moment der Zeit in unterschiedlichen Körpern verschiedene Chakren (sowie Pläne und Unterpläne) eingeschaltet sein können, den die Anzahl an (prinzipiell) möglichen energetischen Zuständen ist gleich 6 * 10^17, also eine Zahl mit siebzehn Nullen, unvorstellbar.

Man benötigt sehr viel Weisheit, um die Spezifik der Vibrationen der Level seiner Körper zu erkennen und zu spüren, sowie Demut, um die Abweichung dieser Level voneinander anzunehmen... und dann beginnt ein sichtbares evolutionäres Wachstum, welches den Menschen dazu zwingt, sich neu an die äußeren und inneren Bedingungen zu adaptieren und neue Möglichkeiten und Reserven in sich zu suchen, denn die alten sind nicht genug - und das muss man rechtzeitig verstehen, sowie auch das, dass neue Methoden bei der neuen Position in den Situationen, die den alten sehr ähneln, aus irgendeinem Grund nicht funktionieren, und es ist manchmal schwer, sich damit abzufinden, sogar dies einfach zuzugeben kann schwer sein.

Evolutionäre LevelEvolutionäre Level

Muladhara - überlebender Mensch, dessen hauptsächlicher Hintergrund des Lebens aus dem Kampf ums Überleben im wahrsten Sinne des Wortes besteht. Seine Umgebung für ihn so fremd, dass sie eine ständige Gefahr für sein Leben darstellt. Es ist ein Wilder, ein Urmensch, ein Sklave, Soldat oder Gefängnisinsasse. Sie ist beispielsweise bei den Teilnehmern einer schweren Wanderung durch die Natur eingeschaltet, wo man sich mit Mühe Essen suchen und minimalen Wohnbedingungen sichern muss. Somit sich die Freuden von Muladhara - ein schwer verdientes Abendessen, eine ruhige Nacht nach einem schweren Tag, hart verdientes Geld, die man für die dringendsten Bedürfnisse braucht, sichere Lebensbedingungen für seine Familie.

Swadhistana - lebender Mensch: das bedeutet, dass das Problem mit dem Überleben gelöst ist und es eine Sicherheit im morgigen Tag gibt - für sich und seine Familie. Hier ist die Umgebung freundlich oder stellt zumindest keine zu große Gefahr fürs Leben dar und gibt gleichzeitig alle Bedingungen für ein prächtiges Aufblühen und Vermehrung - es bedarf nur einen Wunsch und Energie. Es ist aktiv, wenn der Mensch (das Volk) aus der Armut mit dem Pathos von Muladhara (größte Freude - ein plötzlich vom Himmel fallendes Stück Käse, mit dem man den ständig hungernden Magen füllen kann oder eine lang erwartete Prämie mit der man große Schuldlöcher verstopfen kann) herauskommt, dann kommt er in die Zone des Aufblühens mit ihren komplett anderen Gesetzen und Problemen. Jetzt kann man sich mit Gefühl in der Umgebung platzieren und mit Befriedigung sagen: "Gut haben wir´s!", lecker essen, nachdem man das Menü gründlich studiert hat und sich dann den körperlichen Freuden widmen, die eher verwerflich sind. Das Ideal des Menschen von Swadhistana ist ein volles Haus, eine Familie mit vielen Kindern und eventuell Frauen und Konkubinen. Hier spielen die Familie und die Kinder eine gewichtige Rolle - die Familie (unter anderen, das sexuelle Leben) ist eine Methode zur Verbreitung und Manifestation seines Egos und die Kinder werden als man selbst in der Zukunft angesehen, also als eine Grundlage für die Unsterblichkeit.

Wischudha - ein Mensch, der erreicht hat, oder ein Meister, der einen genauen Ausdruck für das Licht der Energien des höheren Egregors, der ihn führt, finden kann. Wenn man sich diesen Menschen, sein Verhalten, Gesten und Handlungen anschaut, sieht es so aus, als ob man ein Wunder betrachtet: sie sind so perfekt, als ob Krishna zurück auf die Erde kam. Neben einem Menschen wird seine Umwelt blasser, deshalb versucht man normalerweise, ihn irgendwie zu isolieren, zum Beispiel, auf eine Bühne zu platzieren, während die anderen sich bescheiden in Zuschauerraum setzen und versuchen, ihn nicht zu stören. Auf diesen Level kommen die großen: Schönheiten (physische Wischudha), Pantomime (ätherische Wischudha - Perfektion der Geste), Schauspieler (astrale Wischudha - perfekte Äußerung von Emotionen), Erleuchter (mentale Wischudha - Perfektion der Gedankenäußerung), Politiker und Finanzierer (kasuale Wischudha - perfekte Steuerung des Ereignis-Flusses), Psychologen und Moralisten (buddhiale Wischudha - perfekte Gestaltung der Lebenspositionen und der Weltanschauung) und religiöse Prediger (athmanische Wischudha - perfekte Gestaltung des höheren Ideals und der Lebensziele). Ein Mensch der Wischudha ist ein antiker Gott, perfekt in seiner Manifestation, die immer von göttlicher Liebe erfüllt ist und deren eine oder andere Gestaltung und Manifestation ist - aber nur ein Mensch der Anahata kann das sehen und bewerten. Wischudha ist ein Chakra der Menschen der Kunst mit einem starken religiösen Kanal - das sind Ikonen-Maler, Autoren und Sänger von geistiger Musik usw. Natürlich kann auch die "weltliche" Kunst in den Flüssen der Wischudha schwimmen, aber dann fühlt man, unabhängig von der Geschichte, trotzdem das Vorhandensein von Gott und die Perfektion der Ausdrucksmittel dort drin.

UniversumDie Perfektion der Form an sich, unabhängig von der Manifestation des Göttlichen in sich ist die Versuchung von Wischudha und der Traum von Gagtungra im Bezug auf die künstlerischen Menschen, die er dazu zwingen möchte, perfekte Formen mit höllischem Inhalt zu kreieren, also seinen Willen mit deren Hilfe auszustrahlen. Leute werden sehr selten auf dem Level der Wischudha manifestiert, normalerweise wird er meditativ erreicht: beim Schauspieler auf der Bühne, beim Künstler vor der Leinwand usw. und oftmals entspricht der Level der Öffnung der Anahata nicht dem Level der Öffnung der Wischudha, was zum Erstellen eines toten Kunstwerks führt, in dem man bei näherer Betrachtung normalerweise die einen oder anderen Charakterzüge von Gagtungra erkennen kann. Der Level der Anahata für den Schöpfer ist die Qual des Stummseins, aber Wischudha öffnet dem Menschen nur dann einen hohen Egregor, wenn er ihn für bereit für die Erfüllung der höheren Mission Seiner Manifestation in der Welt hält; und die Ausarbeitung der Technik ohne Seine Sanktion ist nichts anderes, als die Vorbereitung eines guten Führers (menschlicher Waffe) für den planetaren Dämon.

Adschna - ein weiser und vielseitiger Mensch, der an viele höhere Egregoren angeschlossen ist und Kontakt zu ihnen hat und sich mit jedem auf dem Level der Wischudha befindet; sozusagen, ein höheren egregorialer Diplomat oder Syntetiker. Im physischen Körper ist es zum Beispiel ein Meister mit goldenen Händen, der viele Technologien in Perfektion beherrscht und eine Laus mit Fernsteuerung beschlagen kann, im ätherischen - Sportler-Multitalent, im astralen - Schriftsteller, der Symphonien aus den Emotionen seiner Helden erschafft, im mentalen - Wissenschaftler, welcher an der Kreuzung der Wissenschaften arbeitet und synthetische Konzepte und Modelle erstellt, im kasualen - ein genialer Diplomat, großer Politiker-Internationalist, im buddhialen - ein Mensch, der die gemeinsame Ethik verschiedener großer Egregoren übereinstimmt, der zum Beispiel zwischen verfeindeten Völkern kommuniziert, im athmanischen - Schöpfer einer starken Religion, welche verschiedene Sekten und Richtungen vereint (Ökumeniker). Hier wird das Sektierertum überwunden und das Prinzip der geistigen Zusammenarbeit realisiert, was für höhere Egregoren nicht einfach ist. Auf dem niederen Level wird es als Eklektizismus materialisiert, auf dem hohen - als eine synthetische religiös-philosophische Lehre, die große Völker anführt.

UniversumSahasrara - der Mensch Gottes. Hier ist das Hauptziel erreicht - der Mensch verschmilzt mit dem Universum und durch jede seiner Bewegungen und Manifestation werden unmittelbar die Vibrationen des Absoluten gesendet. Schlüsselwörter sind: Fülle; Einheit mit der Welt, mystische Freude des Seins. Wenn der Gott sich in Anahata indirekt zeigte, hinter der Welt, der Egregor in Wischudha mit Hilfe des Menschen für die Welt gestaltet wurde und die verschiedenen höheren Egregoren in Adschna durch den Menschen die Beziehungen zueinander geklärt haben, so bekommt der Mensch bei Sahasrara das Gefühl, dass die ganze Welt der Gott ist und in erster Linier ist er selbst auch Gott, genau genommen, eine gewisse Emanation von Ihm, die eng mit anderen Seinen Emanationen, die andere Menschen, Bäume, Büsche, Schlacke und alles andere ohne Ausnahme sind, verbunden ist. Hierfür ist das Gefühl der totalen Einheit der Welt, das Bewusstsein über jede seiner Manifestation und Dynamik der Entwicklung charakteristisch: wie im Ganzen, so auch für jeden Teil. Bei geöffneter Sahasrara findet alles seinen Platz und alles, so wie es ist, ist voll von Liebe, Gnade und höherem Sinn. Der Mensch fühlt sich als ein glücklicher und geliebter Diener des Großen Herren, der sich persönlich und mit Interesse über alle Einzelheiten des Menschenlebens kümmert.

Die Versuchung der Sahasrara ist das unauffällige Abbrechen des Dienens, wenn der Kanal, der den Menschen führt, vom Gagtungra übernommen wird und dann ist eine lebenslange Sklaverei nicht ausgeschlossen (eine Variante wären die Zombies). Ein ehrlicher religiöser Mensch aber wir spüren, dass sich die Quelle der Involtierung geändert hat, und wir es vorziehen, ohne den Kanal zu leben, als dem grausamen Egregor zu dienen.

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