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Paar-, Familien-, kollektiver und staatlicher Egregor

Aus dem Buch "Gesellschaftliches Unterbewusstsein" vom Schriftsteller Avesalov Podvodny

psychische
Es reicht nicht, sich das letzte Hemd auszuziehen – man muss auch so lächeln, dass es angenommen wird.

Avesalom Podwodny.

Paar-Egregor

Jede Interaktion mit einem anderen Menschen bedeutet einen Kontakt mit seinem führenden (also dem, der er in diesem Moment dient) und, in kleinerer Weise, karmischen Egregor. Seinerseits steht hinter dem Menschen sein eigener führender Egregor und beide Seite - wenn ich mir die juristische Ausdrucksweise erlaben kann - besitzen die halbsteuerbare subtile Sieben, also nehmen an einem normalen Dialog mindestens zwei Egregoren und vierzehn subtile Figuren, die sich in der Regel ungezwungen benehmen, unmittelbar (aktiv oder passiv) teil.

Jede paarweise Interaktion hat mehrere Ziele oder, wenn dem Leser die theologische Betonung unangenehmen ist, mehrere Aspekte. Der wichtigste davon ist der Austausch von informativ-energetischen Flüssen zwischen den führenden Egregoren, aber im Verlaufe des Gesprächs können auch einigen Nebeneffekte auftreten, zum Beispiel, gegenseitiges Lernen, und manchmal können sogar Kinder geboren werden.

Während einer jeder Kommunikation zwischen zwei Menschen tritt eine bestimmte Meditation hervor, das heißt, ihre Baupunkte verschieben sich zu Stellungen, von denen man den Partner irgendwie sehen kann, und das paar wird von einer subtilen Wolke umgeben, in die die Kanäle der führenden Egregoren der Partner führen. Durch diese Wolke passiert ein beidseitiger Austausch von Information zwischen den Egregoren. Je besser die Partner einander verstehen, desto intensiver kann der Austausch zwischen den Egregoren sein, wenn sie natürlich etwas einander zu sagen haben.

Hierbei kann beim Leser eine logische Frage aufkommen: warum denn so kompliziert? Können die Egregoren etwa nicht direkt miteinander kommunizieren, ohne die menschliche Interaktion? Ohne Frage, das können sie, und meistens tun sie dies auch so. Aber so eine Interaktion, ohne einen materiellen Träger, hat seine Grenzen und ist manchmal nicht genug, außerdem sollte man nicht vergessen, dass der Mensch durch seine hohe evolutionäre Stellung im Prinzip fähig ist, einen starken und breiten Fluss durch sich hindurch zu lassen, also ist es für die Egregoren meistens bequem, die Möglichkeiten zu nutzen, die die menschlichen Kontakte ihm bieten.

Aber außer den Motivierungen des führenden und des karmischen Egregors erscheint oft eine besondere Situation der Unterhaltung, wenn in der subtilen Welt, nahezu von den anderen Egregoren isoliert, ein persönlicher Egregors des Paars erschaffen wird, welcher das Programm der intensiven Unterhaltung und des gegenseitigen Lernens realisieren soll (seltener - der gemeinsamen Tätigkeit).

Beim Einschließen des Paar-Egregors in das Programm der Materialisierung sollte man folgendes verstehen:

Das Leben ist an sich ein großes Geheimnis und persönliche Beziehungen erst recht, und das ist die erste Lektion, die der Mensch erlernen soll, wenn er auf eine kultivierte Unterhaltung mit seinesgleichen hofft. Für die Interaktion zwischen den Partnern gibt der Paar-Egregor oft eine bestimmte Zeit, in der das Paar es schaffen soll, und wenn es nicht passiert, wird die Geschichte der Beziehung entweder schmerzhaft unterbrochen - dabei bleibt bei den Partnern das Gefühl der Unzufriedenheit mit sich selbst und einander (oft auch mit der ganzen Welt und sogar mit Gott) - oder die sozialen Beziehungen werden fortgesetzt, ihnen fehlt es aber an Kräfte-Unterstützung und sie sind nicht sanktioniert (nicht rechtzeitig) und lenken deshalb die Aufmerksamkeit von Gagtungra auf sich, welcher sie mit seinem Sinn füllt, indem er das Paar zu einem seiner Egregoren anschließt.

EffektUnglaublich wichtig ist auch die richtige Verteilung der Rollen, welche immer vom Paar-Egregor vorgesagt wird, aber oftmals von den Menschen nicht beachtet oder bewusst ignoriert wird. Noch mehr, es gibt immer die Versuchung, den Partner mit Hilfe des Paar-Egregors zu manipulieren, was selbst die stärksten und vielversprechendsten Paar-Programme kaputt machen oder gar vernichten kann. Die Sache ist die, dass ausgehend von den paarweisen Interaktionen, aus der Sichtweise des Paar-Egregors, die Partner oft gegenseitig austauschbar, und das, was einer nicht tun will, wird vom Egregor auf die Schultern des anderen gelegt - aber dies kann nicht unendlich lange fortgesetzt werden, eine ständige Unausgewogenheit endet mit dem Tod des Egregors und dem Abbruch des Programms der Interaktion. Vor allem ist die Spekulation in den Programmen des gegenseitigen Lehrens und Anpassung verbreitet; folgendes zu sagen (laut oder leise) : "Liebe mich so, wie ich bin, so, wie ich nicht bin, kann mich jede lieben" oder "Du willst es, dann pass dich an, und ich werde so leben, wie es mir gefällt" - ist ein direktes Verbrechen gegenüber dem Paar-Egregor und die Folgen - oftmals der Tod des letzteren - lassen nicht lange auf sich warten.

Der Paar-Egregor ist in der Regel ein äußerst zartes Wesen, mit einer leisen Stimme, aber manchmal riesigen Möglichkeiten. Richtige Paar-Arbeit ist ein Begriff, der in der Zivilisation praktisch nicht existierte und in den geistigen texten, sowohl den östlichen, als auch den westlich, fast nicht beschrieben wurde. Im Familienleben stellen die Eheleute füreinander meistens mächtige Schwarz-Lehrer-Figuren vor, obwohl karmisch etwas ganz anderes vorgesehen sein kann.

Familien-Egregor

Ehen werden bekanntermaßen im Himmel geschlossen. Die Geburt der Familie entspricht dem Treffen zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts und es entsteht eine bestimmte Sorte an Anziehung zwischen ihnen, die meistens Liebe genannt wird, was zu vielen Missverständnissen führt. Als Liebe wird der Zustand des Anschlusses an einen starken energetischen Kanal genannt: man kann ein Schweinesteak lieben, seine Schwester, Mutter, sein Heimatland, Liebhaberin, Tochter und all das sind verschiedene Zustände, die das Bewusstsein des Menschen bei weitem nicht immer voneinander unterscheiden kann.

Das Öffnen eines breiten Kanals in einen neuen Egregor (die Zukunft der Familie) wird durch zwei Ereignisse begleitet, die eng miteinander verbunden sind: die Erweiterung des Bewusstseins und die Verstärkung der Energetik. Aber wenn die Verstärkung der Energetik normalerweise positiv durchlebt und von Poeten hochgepriesen wird ("Ihre Augen leuchteten und auf Wangen blühten Rosen", "Die Welt vor seinen Augen schien mit tausend Farben" usw.), so sieht es mit der Erweiterung des Bewusstseins nicht so einfach aus.

Das Bewusstsein wird durch den Familien-Egregor gegen den Willen erweitert und der egoistische Egregor kann dafür unvorbereitet sein. Plötzlich wird ein anderer Mensch existenziell wichtig. "Ich kann ohne dich nicht leben, ich denke immer an dich" - das sind typische Symptome für ein erweitertes Bewusstsein.

Der neue Zustand ist eine Einengung des egoistischen Egregors: der Mensch wird von einem anderen abhängig - von seinem Dasein, seiner Laune, seinem Zustand usw. Es kommt ein unausweichliches Problem: welchem Egregor sollte man dienen? Dessen Lösung ist immer individuell und befindet sich zwischen zwei Punkten: dem vollständigen Unterwerfen des egoistischen Egregors dem familiären und andersrum. Im ersten Fall wird der Mensch zum Sklaven der Familie, im zweiten - zu ihrem Diktator und trinkt sozusagen all ihre Säfte. Irgendwo zwischen diesen beiden Positionen findet jeder Mensch seinen Platz.

Im Zusammenhang mit dem Problem der Wahl zwischen dem Dienen dem egoistischen und dem Familien-Egregor muss man folgendes anmerken. Eines der wichtigsten Ziele der evolutionären Entwicklung ist die Erweiterung des Bewusstseins und deshalb ist deren bewusste Einengung ein karmisches Verbrechen und beschwert das nächste Karma stark. Wenn der Mensch den Ruf des Familien-Egregors hört, erweitert der letzte sein Bewusstsein (gegen seinen Willen) und zwingt den anderen seine Schmerzen, Freuden, Trauer und Gelüste wie die eigenen zu sehen. Das zwingt den Menschen dazu, den egoistischen Egregor einzuengen und fremde Interessen zu seinen hinzuzufügen. Der egoistische Egregor beginnt den Kampf um seine verletzten Interessen und verführt den Menschen dazu, sein Bewusstsein wieder einzuengen und den anderen daraus zu schließen. Die Überwindung dieser Versuchung ist die wichtigste evolutionäre Aufgabe des Menschen in der ersten Periode der Formierung der Beziehungen in der Familie. Es ist unmöglich, einem sterbenden kein Stück Brot zu geben; etwas anderes ist es, vorbei zu gehen, ohne sich umzudrehen...

BeziehungWenn zwei Menschen sich treffen und anfangen, miteinander in Kontakt zu treten, sind sie (egal, durch welche äußere Umstände es begleitet wird) im Wesentlich mit dem Bau eines Hauses (in der subtilen Welt) für ein neues, von ihnen erstelltes Kollektiv, beschäftigt. Je mehr sie einander vertrauen, desto vielfältiger sind die Situationen, in denen sie einander getestet und überprüft haben, desto besser können sie einander verstehen, desto stabiler sind die Wände dieses Hauses, desto mehr Bequemlichkeit gibt es ihnen, desto besser geht es ihnen miteinander, jetzt auch ohne Anwendung jeglicher Anstrengung ihrerseits: sie können die Früchte ihrer Arbeit pflücken und hier versteckt sich die gefährliche Versuchung. Denn keine Energie wird dem Menschen einfach so gegeben; aber es wird immer ihre Benutzung im evolutionären Wachstum angenommen.

Nach außen hin sieht es so aus: solange wir uns kennen lernten und zusammen Schwierigkeiten überwunden haben, war alles fantastisch, wieso ist jetzt alles anders, wohin verschwand die unmittelbare Freude am reden? Richtiger ist es, die Frage so zu stellen: woher kam sie?

Denn das gemeinsame karmische Programm kann während des Aufbaus des Hauses scharf umdrehen, zum Beispiel, Kinder verlangen, aber in jedem Fall wird der Egregor es nicht dulden, dass seine Energie "zum Naschen" benutzt wurde (für etwas, wofür die gesamte Menschheit anfällig ist).

Aber die Wendung des karmischen Programms kann nicht die schwierigste Aufgabe sein, eine große Versuchung kommt auch im Moment deren Beendigung oft vor. Dann verschwindet die Energie, die die Unterhaltung begleitet hat, für immer, und man kann sie auf keine Art und Weise zurückkehren, und wenn der Mensch daran hängte, wird er stark leiden, abhängig vom Temperament - leise oder laut, durch die Ecken des gemeinsamen Kühlschranks kratzend. Aber ach! Seine Anstrengungen sind umsonst, die kalte Hand des Karmas lenkt seine Aufmerksamkeit in eine andere Richtung...

Kollektiver Egregor

Der Egregor erscheint immer vor der entsprechenden Organisation. Er erschafft bestimmte Bedingungen auf der Erde, schickt den von ihm ausgewählten Menschen entsprechende energetische Flüsse und das Kollektiv entsteht "aus dem nichts" und "von alleine".

Der Egregor versorgt den ihm dienenden Passionarier mit Kraft und Ideen, und als Bezahlung verlangt er nur eins - Selbstaufopferung. Die Frage nach der Freiwilligkeit des Dienens gibt es bei den Passionariern nicht - er ist an der kurzen Leine, macht genau das, was der Egregor braucht, und bezahlt in der Regel mit seinem Leben, wenn auch mit ziemlich buntem.

Die führenden Egregoren fragen den Menschen nicht nach Zustimmung, wenn es um die Teilnahme an den einen oder anderen Programmen geht. Sie platzieren ihn einfach in die einen oder anderen Situationen, rufen bei ihm bestimmte Gefühle und Gedanken hervor - und danach soll er selber weiterkommen.

Der Passionarier selbst kann natürlich denken, dass er das Leben so durchlebt, wie er es will, aber er kann die Idee - oft als Macht- und Geldgier getarnt - nicht aus sich herausholen (oder will es nicht). Seine wichtigste Leidenschaft, Idee und Wunsch sind hart vom Egregor einprogrammiert. Zusätzlich gibt ihm der Egregor die Macht über die Welt in Form großer psychischer Kraft, genau genommen, eines mächtigen Verbindungskanals, über den die Information und Energie vom Egregor zum Passionarier gelangen... solange, bis der Egregor den letzten nicht mehr braucht. Wenn das Dienen aus dem einen oder anderen Grund aufhört, schließt der Egregor diesen Kanal komplett oder nur teilweise.

So, wenn die Frau ihre Menopause hat, schließt ihr Verbindungskanal zu einem bestimmten Egregor (sein Symbol ist Yin, oder der weibliche Anfang) und sie verliert ihre spezifische "weibliche" Attraktivität, also die psychische (magische) Macht über das männliche Geschlecht.

Staatlicher Egregor

Die Spezifik des staatlichen Egregors besteht darin, dass er die gröbste, sozusagen materielle Art des Egregors darstellt, seine Aufgaben sind im Wesentlichen ziemlich begrenzt: Aufrechterhalten des Lebens des menschlichen Kollektivs und sein Schutz vor den chaotischen inneren und äußeren Tendenzen.

WeltentwicklungDer Level der Selbstständigkeit der Teile des Egregors sehr wichtig von der Sichtweise seiner Existenz und Entwicklung. Die Zentralisierung wird zum Koordinierung der Handlung benötigt, also zum Überwinden des chaotischen Anfangs (ansonsten kommt der Effekt des Schwans, des Krebs und des Hechts). Andererseits wird die Entwicklung des großen Egregors zum großen Teil dank der Entwicklung seiner Unteregregoren, die dadurch eine gewisse Freiheit benötigen, realisiert, und seine Flexibilität und Plastizität werden durch den Level der Freiheit bestimmt.

Die Steuerung des Egregors ist immer eine Art Gewaltakt; vor allem wird es als Gewalt angesehen, wenn der energetische Fluss in der Frequenz schwingt, die unterschiedlich zu seiner charakteristischen Frequenz ist, denn es bedeutet, dass der Egregor sich umstrukturieren und die erhaltene Information und Energie adaptieren soll, was nicht sehr einfach und niemals wünschenswert ist. Stellen Sie sich eine verliebte Schülerin älterer Klassen vor, die dem Direktor ihrer Schule ihr Fehlen durch die Notwendigkeit des Treffens mit ihrem Geliebten erklärt.

Und überhaupt - Steuerung und Kreativität kann man schlecht miteinander vereinen, denn die Kreativität ist die Suche nach neuen informativ-energetischen Kanälen und Steuerung ist die Fixierung bereits bekannter. Deshalb ist der Stil, also die charakteristische Frequenz des Steuerungs-Kanals, sehr wichtig.

Es ist klar, wieso das Wachstum des evolutionären Levels eines großen Egregors so schwierig und langsam ist: er benötigt ein gleichzeitiges und übereinstimmendes evolutionäres Wachstum aller Egregoren, die zu ihm gehören, sowie die Adaptation alles informativ-energetischen Kanäle zu den höheren Frequenzen.

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