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Die drei + sieben feinstoffliche Figuren

Der Text kommt aus dem Buch "Zurückkehrende Okultismus". Autorwebsite: www.podvodny.ru

Feinde

Wenn man das Thema der menschlichen Interaktionen bespricht, darf man nicht über die Figur des Rivalen oder des persönlichen Feindes vergessen. Manchmal ist es der Feind, auf den der Mensch seinen Blick richtet, welcher zuvor auf sich selbst gerichtet war. Man sitzt gemütlich im Sandkasten, macht eine Sandburg mit Türmen, und plötzlich kommt Jemand, nimmt dir deine Schaufel weg und schlägt dir damit auf den Kopf - da interessiert man sich doch sofort für die Persönlichkeit des Aggressors.

Das erste Erscheinen des Feindes oder des Rivalen ist meistens die Methode, die Aufmerksamkeit des Menschen auf etwas komplett anderes, als ihn selbst zu richten, was durch einen deutlichen Sprung des Punktes des Zusammenbauens begleitet wird, und zwar in einen für den Menschen angespannten Bereich, wo er die Kontrolle über die Situation verliert. Die Unannehmlichkeit besteht zum großen Teil darin, dass der Mensch stark von seinem Feind (Rivalen) abhängig ist - entweder direkt oder indirekt, aber trotzdem ziemlich spürbar für sich selbst. Diese Situation der unangenehmen Abhängigkeit von einander ist meistens damit begründet, dass der Mensch etwas mit seinem Rivalen teilt: geliebte Frau, Platz in der Sonne, Ruhm usw. Aus der Sicht des inneren Lebens bedeutet das Erscheinen des Feindes die Aktivierung eines bestimmten unteren Programms des Unterbewusstseins, welches lauthals seine Rechte verkündet; parallel dazu wird in der subtilen Welt ein Wesen aktualisiert, welches einen Krieg mit dem Menschen führt.

Dieser Krieg kann unterschiedlich aussehen. Manchmal erscheint in der äußeren Welt ein Rivale, dessen Drache sich ständig selbst auf Kosten des persönlichen Drachen des Menschen bestätigt; manchmal ist es ein Peiniger, dessen Schwarze den Schwarzen, den Drachen und das Schwein unseres Helden unterdrückt; das kann auch ein fremdes Schwein sein, welches dem Schwein des Menschen frech das Essen klaut und das kann man nur schwer durchleben; es gibt auch schwierigere Situationen, in denen der Gelbe oder die Schlange aktiv sind, oder sogar mehrere Figuren gleichzeitig. Aber im äußeren Plan kann das Problem der Beziehungen zum Feind oder Rivalen nur dann gelöst werden, nachdem der Mensch sich mit dem Benehmen seiner subtilen Sieben auseinandersetzt und versteht, wieso sie so gekränkt auf das Verhalten des Feindes reagiert; den Feind sollte man am besten wie sein eigenes falsches Spiegel anschauen, in dem die eigenen Schwächen und Mängel besonders groß dargestellt sind.

Jeden Menschen begleiten während seines Lebens drei subtile Wesen (bei Weitem subtiler, als die subtilen Sieben), die die Boten der drei Hauptsächlichen Egregoren sind. Diese Wesen entsprechend den viel tieferen Programmen des Unterbewusstseins, als die Eitelkeit, der Egoismus usw. von den subtilen Sieben und der Mensch bemerkt sie oftmals gar nicht, oder sieht sie nur indirekt. Der erste Egregor des Willens schickt dem Menschen das subtile Wesen, welches weiter unter als Persönlicher Dämon bezeichnet wird: in der inneren Welt entspricht ihr die Figur des Inneren Feindes. Dem zweiten Egregor der Wahrnehmung entspricht die Liebende Seele. Der dritte Egregor der Handlung schickt dem Menschen den Engel-Informanten, welcher ihm bei der Realisierung der direkten informativen Verbindung zum karmischen Egregor hilft. Ein Mensch, der die eigentlichen inneren Probleme mit den eigenen subtilen Sieben gelöst hat, kommt auf den Level der direkten Interaktion mit dem Persönlichen Dämon, der Liebenden Seele und dem Engel-Informanten wie mit Partnern; aber auch ein normaler Mensch interagiert ständig mit ihnen indirekt und tritt von Zeit zur Zeit in direkten Kontakt mit ihnen, auch wenn er es nicht immer wahrnimmt. Diese Momente sind sehr wichtig: nicht nur als Vorbereitung für die spätere Interaktion, sondern auch als die Möglichkeit, zentrale Momente seines eigenen subtilen Karmas zu sehen (athmanischer Körper).

LebensenergieLiebende Seele. Jeder Mensch hat eine Seele vom gegensätzlichen Geschlecht, welche ihn liebt, aber meistens in keinem manifestiert ist. Indem sie danach strebt, ihre Liebe zur Frau zu zeigen, findet ihre (männliche) Liebende Seele im Raum den passenden Mann und pflanzt in ihn die Liebe zu dieser Frau ein, und meint damit, dass er diese Liebe auch zeigen wird, dabei sind die Formen dieser Liebe, wie die meisten passenden Zeichen der Aufmerksamkeit, auch intime Liebkosungen. Die Liebende Seele der Frau sagt dem verliebte Mann ganz genau vor: die Frau hat den Eindruck, als ob der Geliebte sie immer schon gekannt hat; aber dafür muss der Mann nicht auf die weiblichen Launen und sogar nicht auf die eigene Intuition hören, aber auf das eigenartige fremde Wesen, welches zu ihm zusammen mit der Liebe zu dieser Frau hinfliegt und genau weiß, was sie will und sich wünscht. Aber für einen adäquaten Kontakt muss die Frau auch versuchen, hinter dem Mann die Liebende Seele zu erkennen, die versucht, ihr durch den manifestierten Mann etwas subtiles, aber sehr wichtiges für sie zu übergeben, etwas, was die Frau selbst nicht hat und nicht haben kann.

Deshalb ist die Liebe, die der Mann zu den verschiedenen Vertretern des gegensätzlichen Geschlechts verspürt, immer unterschiedlich: sie wird in ihm von verschiedenen Seelen erregt, und die Gefühle, die er von den anderen bekommt, sind immer irgendwo gleich - das ist die Liebe der einen und derselben Liebenden Seele - die aber unterschiedlichen Manifestationen bekommt, um nicht zu sagen, Redaktionen, durch die unterschiedlichen Verliebten. Aber um das zu verspüren, muss man doppelt so aufmerksam sein und sich selbst die Wahrnehmung erlaben, sowie die Formierung der unerwarteten und ungewöhnlichen seelischen und materiellen Impulse, die gegenüber dem geliebten Wesen aufkommen, welches, muss man erwähnen, selten weiß, was es will und noch seltener begreift, was es braucht.

Der Egregor des Willens schickt dem Menschen den Persönlichen Dämon zur äußeren Akzentuierung seines im Moment aktuellsten inneren Problems; innen erfüllt der Innere Feind dieselbe Funktion. Der Mensch kann die Logik des Persönlichen Dämons nur sehr schwer rational verstehen, also adäquat im mentalen Körper zu modellieren, denn der Dämon arbeitet mit den Programmen des Unterbewusstseins, welche für das Bewusstsein des Menschen praktisch unerreichbar sind und bei ihm meistens eine heftige Proteste über das persönliche Schicksal hervorrufen: "Wozu so lange dasselbe, warum so qualvoll und so sinnlos?" - sagt der Mensch, wenn er sich an den Gott oder die Herrscher des Karmas wendet (abhängig von seinem Glauben); Aber Er oder Sie schweigen oder sagen etwas unverständliches, etwa "So muss das sein" oder "Wenn du groß bist, wirst du es verstehen". Und der Mensch hat dann, abhängig von den mehr oder weniger harmonischen Umständen seines Schicksals, den Eindruck, dass die Herrscher des Karmas schreckliche Rückversicherer oder qualvolle Sonderlinge oder (im schlimmsten Fall) - methodische Sadisten sind. Diese Überlegungen sind jedoch absolut ungerecht.

DämonDie Sache ist die, dass die Mission, die der Mensch in seinem Leben erfüllen muss, keinen kardinalen Umbau der Psyche oder Meisterung neuer Gebiete der Platzierung des Punktes des Zusammenbauens leisten müssen, und dann wird er sein Leben durchleben, ohne auch ein Mal den eisigen Atem der Flügel seines Persönlichen Dämons zu spüren und ohne über die Existenz des Inneren Feindes zu ahnen - und das gesellschaftliche Unterbewusstsein hält solche Schicksal für normal und sogar vorbildlich, und alle andere gelten dann als krankhaft und pathologisch - selbst wenn die letzteren die Mehrheit darstellen.

Aber in der Regel stößt der Mensch mit dem Bedürfnis zusammen, seine Meinung über sich und seine Anschauung der Welt und sich selbst in irgendetwas kardinal zu ändern, und hier kommt man oft nicht mit kleineren Mitteln aus, obwohl man es sehr will. Und dann tritt der Innere Feind in Aktion, welcher den Persönlichen Dämon hervorruft, und die Umstände des äußeren und inneren Lebens schleppen praktisch den Punkt des Zusammenbauens des Menschen in einen qualitativ dafür neuen Umstand, trotz des verzweifelten Widerstandes - hier kommt die Vorstellung von Langeweile und Rückversicherung der Herrscher des Karmas aus: in der Realität ist das alles nicht so, bloß wird hier vom Menschen deutlich mehr verlangt, als er denkt und will (der Gelbe, oftmals zusammen mit dem Grauen, schreien: "Das kannst du aus Prinzip nicht, ganz egal, was du tust"). Somit ist der Innere Feind, oder, kultivierter gesagt, Opponent, ist eine zweifellos positive Figur im Leben des Menschen, wenn man natürlich keinen ernsthaften Krieg gegen ihn anfängt - dann kann es einem wirklich schlecht ergehen. Analog dazu kann der Persönliche Dämon sich auf eine für den Menschen sehr unangenehme Weise realisieren; zum Beispiel, Sand in das Getriebe des Fahrzeugs seines sozialen Fortschrittes werfen, oder ständig Partner zu einem und demselben komplett unbefriedigenden Beziehungsprogramm vorwerfen (zum Beispiel, "One-Night-Stand"), aber man sollte lieber nicht mit ihm um sein Glück kämpfen, vor allem um das sozial verständliche: erstens ist das sinnlos und es kommt nichts Gutes heraus, und zweitens - Karma meint gar nicht das, sondern eine starke Verschiebung des Punktes des Zusammenbauens, und bis der Mensch es macht, wird der Dämon nicht von ihm loslassen: im äußersten Fall eines hartnäckigen Widerstandes fangen schwere unwiderrufliche Verluste an, inklusive der Krankheit und des Todes vom nahe stehenden Menschen und des Menschen selbst: den Boten des Egregors des Willens kann man nicht auslisten.

Und, letztendlich, das dritte Wesen, welches dem Menschen vom Egregor der Handlung zur Hilfe geschickt wird - der Engel-Informant. Seine Aufgabe ist es, dem Menschen dabei zu helfen, sich im Fluss der täglichen äußeren und inneren Ereignisse zu orientieren, damit er den Willen seines karmischen Egregors besser spürt und sich zur richtigen Zeit darauf einstellen und seine Botschaft annehmen oder, im Gegenteil, ihm eine ihn interessierende Information übergeben kann. Der Engel-Informant handelt in der inneren und äußeren Welt des Menschen.

LebensenergieIn der inneren Welt kommt er als eine leise, unaufdringliche und nicht viel sagende Stimme, die die Ergebnisse kommentiert; man kann ihn leicht unterbrechen und er widerspricht nicht und besteht auch auf nichts, aber der Mensch wird immer wieder von seiner Richtigkeit überzeugt, obwohl seine Stimme nichts auf die Frage "Warum?" antwortet, also nicht von der Richtigkeit seiner Anweisungen überzeugt. Seine Aufgabe ist es, die wichtige Information dem Menschen zu geben, ihn aber nicht von seiner Richtigkeit zu überzeugen.

In der äußeren Welt schickt der Engel-Informant dem Menschen andere Menschen, Bücher oder andere Quelle der für ihn wichtigen Information und setzt die Akzente auf den Ereignissen so, dass der Mensch deren subtilen Sinn und die Rolle in seinem Leben versteht. Ein entwickelter Mensch kann die Zeichen des Engel-Informanten in den normalsten Ereignissen seines äußeren Lebens lesen, was es ihm ermöglicht, sich subtiler zu verhalten und weniger sinnloser Mühe zu geben. Auf dem hohen Level sieht der Mensch die Zeichen anderer Engel-Informanten, also die Zeichen im Leben anderer Menschen, und kann deshalb viel über ihre subtile Situationen erzählen.

Die drei beschriebenen subtilen Wesen (die subtilen Drei), die sich um den Menschen sorgen und ihn durch den evolutionären Weg begleiten (ob er das will und begreift oder nicht), treffen oft auf den Widerstand von der Seite von Gagtungra, welcher seine subtilen Sieben gegen sie anstiftet. Und obwohl es nicht so einfach ist, da die subtilen Sieben auf niederen Vibrationen existieren, als die subtilen Drei, können die Sieben am Anfang trotzdem vieles machen, um den Einfluss der Drei zu verzerren. Einige charakteristische Tricks (natürlich, nicht alle) dieses Krieges sind unten beschrieben; aber der Leser muss immer beachten, dass die Drei von hoher Abstammung ist; man kann sie als die drei Inkarnationen ein und desselben Wesens anschauen. Vielleicht ist hier die Vorstellung von einem Schutzengel angebracht, aber nicht in einem allzu traditionellen Sinn.

Die hauptsächliche Methode des Kampfes von Gagtungra gegen die subtile Drei besteht in der Erschaffung eines Bildes eines Feindes, welcher darauf gehängt wird; oder, mit anderen Worten, werden die subtilen Drei den Sünden der subtilen Sieben beschuldigt, während die letzten auf deren informative-energetischen Flüssen parasitieren. Diese Tricks funktionieren allerdings nur so lange, wie der Mensch die Level der Vibrationen der informativ-energetischen Flüsse schlecht unterscheiden kann.

Der hauptsächliche Kampf wird im Bereich der Haupt-Egregoren geführt, also kämpfen gegen den Persönlichen Dämon der Drach und der Schwarze, zur Liebenden Seele kommen das Schwein, der Gelbe und die Schlange, und gegen den Engel-Informanten treten der Eiler und der Graue an, obwohl natürlich auch sich kreuzende Interaktionen möglich sind.

angelBeim Erscheinen des Persönlichen Dämons, welches sich im äußeren oder inneren Impuls, die Platzierung des Punktes des Zusammenbauens deutlich zu ändern, realisiert, wird der Drache sofort zum Leben erweckt und hält beispielsweise folgende Rede: "Mensch - das klingt stolz. Und du bist generell ein Mikrokosmos, ein kleines Universum, sowie sind der unsterbliche Geist, immer existierend und unverweslich, alle Lehrer, sowohl die hohen, als auch die irdischen, in dir, also kannst du nichts Neues lernen und brauchst es auch nicht, desto weniger solltest du auf die dummen Provokationen des äußeren Chaos oder der inneren Feinde reagieren". Im weniger gebildeten Zustand sagt der Drache einfach: "Ich weiß über mich mehr, als jeder andere, also verschwindet bloß von hier!" Der wichtigste Sinn all dieser Reden - den Punkt des Zusammenbauens im Ausgangszustand zu erhalten, und je aktueller für den Menschen deren deutliche Verschiebung ist, desto aktiver ist der Drache: "Es ist zu spät, mich umzubauen! Ich sterbe so, wie ich bin!" - beendet er seine Anklage über die Verbrechen des Persönlichen Dämons.

Der Schwarze produziert auf den Persönlichen Dämon die Schuld für alle Schwierigkeiten, die dem Menschen widerfahren. Außerdem stellt er sich als den alleinigen Beschützer gegen die wachsende Aggressivität der Welt dar. "Um dich herum konzentriert sich die feindliche Macht," - droht er dem Herren, - "bewaffne dich, solange es noch nicht zu spät ist!" Wirklich, eine starke Verschiebung des Punktes des Zusammenbauens führt den Menschen in eine für ihn neue Realität über, in der die alten Schutzmechanismen zu arbeiten aufhören, aber das bedeutet nicht, dass er dort schutzlos erscheint, noch weniger bedeutet es, dass man sich schnell bis an die Zähne mit gewöhnlichen Waffen bewaffnen soll. Faktisch will der Schwarze diese Waffen für den Schutz gegen den "Aggressor" richten, welcher den Menschen dazu zwingt, den Punkt des Zusammenbauens zu verschieben. Das Ergebnis der Tätigkeit des Schwarzen ist oft das Verhalten gegenüber seinem Persönlichen Dämon wie zu einem subtilen und listigen schlimmsten Feind, was seine Realisierung in der negativen Verhaltensweise gegenüber der Figur des Inneren Opponenten findet, der aber äußerst nützlich für den Menschen ist, da er eine Art Abteilung für Qualitätskontrolle ist und den Menschen von vielen kommenden unangenehmen Überraschungen befreit - auf dem niederen Level wird der Opponent wie ein Feind wahrgenommen, und der Persönliche Dämon fast wie eine satanische Figur (daher auch der Name).

Gegen die Liebende Seele kämpfen drei - das Schwein, der Gelbe und die Schlange.

Liebende Seele Sobald der Mensch beim Kontakt zu einem anderen ein ungewöhnliches Gefühl verspürt, welches man mit jeder Betonung des Wortes "Liebe" bezeichnet, oder etwas nahelegendes, macht sein Schwein weit das Maul auf und schreit fröhlich: "Endlich habe ich auch das Glück! Jetzt werde ich endlich etwas zu essen bekommen, für all die Jahre des Hungers!" Das Schwein denkt nicht mal daran, die Liebende Seele zu verscheuchen, im Gegenteil, es begrüßt sie und verschiebt dabei den Punkt des Zusammenbauens des Menschen unauffällig in den Bereich, der der Wahrnehmung der für ihn besser schmeckenden Energien entspricht. Das müssen nicht unbedingt sexuelle Energien sein, obwohl sie das Schwein natürlich äußerst stark anlocken; sogar eine rein romantische Verliebtheit, die in kompletter Übereinstimmung mit den Schablonen der Literatur ausgeführt wird, blockiert beim Menschen komplett die Wahrnehmung der Emanationen der Liebenden Seele. Und wenn man herausstellt, dass der Partner auch auf den Konsum eingestellt ist, dann senkt das Paar Schweine nicht nur den Level der Meditationen, sondern beschmutzt auch die subtile Atmosphäre der Unterhaltung: die Verliebten fangen an, auch für sich selbst unerklärlich, einander zu nerven, sich über Kleinigkeiten zu streiten usw. Die Schwierigkeit besteht auch darin, dass um die Emanationen der Liebenden Seele wahrzunehmen, man die beiden entsprechend einstellen soll, und die Aktivität einer der subtilen Figuren von nur einem Partner wird zu einem unüberwindbaren Hindernis.

Der Gelbe kann sich unterschiedlich benehmen, abhängig vom Level der Intimität der Unterhaltung. Solange es keinen Kontakt gibt, kann er in der Seele des Menschen Zweifel säen: "Kann man diesem Menschen trauen? Man darf die Seele nicht jedem öffnen", oder er kann die gegenseitige Wahrnehmung der Partner verzerren, falsche Situationen erschaffen, sowie Betrügereien, gegenseitiges Missverständnis usw. Wenn aber bei den Partnern trotz seines Widerstandes eine hohe Meditation anfängt, strebt der Gelbe danach, diese zu senken und das Paar in die Welten von Fokerma zu schicken, und die Worte und Gefühle der Liebenden Seele so zu verzerren, als ob sie auch von da stammen würden. Gleichzeitig braucht man zur Wahrnehmung der Liebenden Seele einen hohen Level an Vertrauen und die Übereinstimmung der Punkte des Zusammenbauens der Partner, und sobald dieser verloren geht, wird die Liebende Seele nicht mehr gehört. Und wenn der Kontakt unterbricht, sagt der Gelbe dem Menschen: "Na toll, schon wieder etwas Falsches - lass uns weiter suchen" - obwohl man selber lernen soll, das zu hören, was dir der hohe Egregor sagt, und keinen Lautsprecher suchen, neben dem man besser hören kann (denn Er benutzt keinen Stimmverstärker).

Die Schlange fängt damit an, dass sie den passenden Witz über Romeo und Julia erzählt oder sich die Gitarre schnappt und ein Volkslied singt, beginnend mit den Worten "Mein Liebster kam von der Armee zurück". Wenn das nicht hilft oder sie ignoriert wird, kann sie dem Mann seine Geliebte in einer etwas komischen Art und Weise zeigen, zum Beispiel, ihre Sommersprossen unterstreichen - und was für höhere Gefühle kann man zu einer im Frühling fleckigen Nase empfinden? Ihren Besitzer - jedes Geschlechts - kann man doch nicht ernsthaft wahrnehmen. Die Schlange strebt immer danach, etwas Humor und Ironie in die Beziehung einzuführen, welche die Meditation zerstören, die praktisch vor sich geht, und je höher sie ist, desto weniger Mittel braucht man dafür. Ein zur falschen Zeit erscheinendes Lächeln kann den Kontakt abbrechen, der mit großer Mühe aufrecht erhalten wurde und, zur großen Freude der Schlange, nie wieder auftritt.
Gegen den Engel-Informanten kämpfen der Eiler und der Graue.

Eiler & InformantDer Eiler verlangt zuerst Konkretheit und zweitens - sofortige Anwendung der Information, die man vom Engel-Informanten bekommt. Außerdem zwingt der Eiler den Menschen immer wieder dazu, seine Intuition zu forcieren, anstatt die Anweisungen von Engel-Informanten zu erwarten, die von ihm selber stammen, sowohl in der äußeren, als auch in der inneren Welt. Viele Zeichen des Engel-Informanten sind zunächst vom allgemeinen Charakter und werden danach bei Bedarf von ihm verdeutlicht, und der Eiler forciert diesen Prozess und bricht damit die Verbindung ab. Außerdem wird zum Einstellen dieser Verbindung eine besondere Sprache benutzt, die zur Hälfte der Engel-Informant anbietet und zur Hälfte der Mensch selbst bestätigt, und hier bedarf es vom letzten langzeitliche Mühen, die zunächst keine Früchte tragen, und das kann der Eiler selbstverständlich nicht überleben. Gleichzeitig führt das Forcieren seiner Weissagung, Intuition usw. dazu, dass die Verbindung zum Engel-Informanten verloren geht und der entsprechende Kanal vom Urparpa übernommen wird, was vom Menschen sogar als dessen (des Kanals) Verstärkung wahrgenommen werden kann, denn die Hörbarkeit verbessert sich, aber der Charakter der erhaltenen Information, der Level derer Sicherheit und die Auswirkung auf den Menschen geben ihren Ursprung ziemlich schnell preis.

Der Graue zweifelt schnell alle Informationen an, die der Mensch intuitiv bekommt; die äußeren Zeichen trägt er zu den Aberglauben bei, interpretiert sie aber selbst manchmal als, selbstverständlich, Vorboten zukünftiger Probleme - welcher genau, sagt er meistens nicht. Was macht das für einen Unterschied? Krankheiten, Unfälle, Naturkatastrophen, organisiertes oder nicht organisiertes Verbrechen - auf jeden Fall nichts Gutes. Es ist klar, dass der Graue die Möglichkeit des Menschen, seine (oder fremde) Zukunft zu prognostizieren oder darauf einen konstruktiven Einfluss zu nehmen, komplett abstreitet. Auf dem höheren Verbindungslevel mit dem Engel-Informanten, wenn er dem Menschen einen deutlichen informativen Fluss schickt, wird der Graue zum Beispiel folgendes sagen: "Na sowas, er denkt sich Dummheiten aus und schreibt sie sofort nieder. Schämst du dich nicht vor Gott und Mensch? Die Hälfte davon, was du schreibst, sind allgemein bekannte Tatsachen, alles andere ist ein grober Irrtum, hoffentlich aber ein ehrlich gemeinter".

Zum Abschluss dieses Themas bietet der Autor dem Leser an, als eine Art Übung, die Teilnahme der Mitglieder der subtilen Sieben an konkreten Rollen, die der Mensch in seinem Leben bekommen, sich anzuschauen; der Autor selbst begrenzt sich auch einige charakteristische Beispiele (nach den Rollen sind die Mitglieder der subtilen Sieben angegeben, die einen Führungsanspruch erheben).

Familien-Rollen

Soziale Rollen

Großer Chef — Drache.
Unmittelbarer Chef — Schwarze.
Entfernter Untergebener — Graue, Gelbe.
Unmittelbarer Untergebener — Graue, Schlange, Gelbe.
Offizielle Person (zum Beispiel, Oberkellner) — Drache.
Käufer — Graue, Schwarze (in entwickelten Ländern — Schwein).
Verkäufer — Schwarze, Drache (knappe Ware), (in entwickelten Ländern — Schlange).
Arbeiter — Graue, Schlange (in kapitalistischen Ländern — Eiler, Schwarze).
Verliebter — Schwarze, Schlange.
Verliebte — Schwein.
Liebhaber — Schlange, Schwein.
Liebhaberin — Schwein, Schlange.

Rollen auf einer Party

Gast — Gelbe, Schlange, Drache.
Hausherr — Drache, Gelbe, Schlange.
Schöne Frau — Drache, Schwein.
Unschöne Frau — Schwarze, Graue.
Sexy Frau — Schlange.
Schöner Mann — Drache, Schlange.
Verklemmter Mann — Drache, Schwein.
Interessanter Mann — Schlange.

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